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Plasmon reloaded: Alliance Storage Tech übernimmt

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Die UDO-Familie scheint wieder weitergeführt zu werden (Bild: Plasmon)

Es kehrt wieder Leben zurück zu Plasmon. Der Optical-Disk-Spezialist, der vor etwas mehr als zwei Monaten einen Management-Buyout versuchte und damit scheiterte (ECMguide.de berichtete), landet jetzt bei dem US-Unternehmen Alliance Storage Technologies aus Colorado Springs.

Alliance kauft allerdings nicht das Unternehmen, sondern vom Insolvenzverwalter alle Rechte, Marken, Librarys, Laufwerke, Medien, Komponenten – einfach alles, was noch da ist. Das Unternehmen will den Plasmon-Brand wieder neu beleben, die Technologien und Produkte (»UDO«) weiter entwickeln – und, was für die Anwender besonders wichtig ist, Service und Support liefern.

Wieviel Geld Alliance in die Plasmon-Wiederbelebung steckt, darüber gibt es keine Angaben. Aber Chris Carr, President von Alliance, scheint wohl zu wissen, was er tut. In der Storage-Branche gilt er als Optical-Disk-Veteran. Er arbeitete lange bei dem einstigen Optical-Disk-Pionier Phillips LMS, aus dem später Plasmon entstand. Alliance ist seit rund zehn Jahren auf dem Markt – mit dem Fokus, unterschiedlichste Optical-Disk-Systeme zu vertreiben und dafür Service und Support zu offerieren. Neben Plasmon befinden sich im Alliance-Portfolio Librarys von Cygnet, Filenet OSAR, HP, Disc, IBM, Sony und NSM. Drumherum gibt es natürlich alle Arten von WORM- und wiederbeschreibbaren Medien.

Alliance hat letzte Woche offensichtlich 24 frühere Plasmon-Mitarbeiter bereits wieder eingestellt, rund 20 weitere sollen in den nächsten Monaten folgen.

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