Damit erreichen Sie Ihre Ziele
*** Blog von Claudia Hesse, speicherguide.de ***
Ich nenne es das Neujahr-Ziele-Syndrom: In diesem Jahr werde ich endlich – 5 Kilo abnehmen, jeden zweiten Tag Sport machen, jeden Tag meditieren, das tolle Projekt angehen (das ich schon ein Jahr vor mir herschiebe), endlich meinen besten Freund aus der Schulzeit besuchen – eine Liste, die für manche für uns lang ist. Und irgendwie in jedem Jahr (fast) dieselbe ist.
Ich habe in der Vergangenheit ein Tagebuch geführt. Und irgendwann beim Durchblättern mit Schrecken festgestellt, dass sich Dinge wiederholen. Vorsätze, Pläne, Ziele. Und habe gemerkt, dass mit einfachem »Ich will das erreichen« nichts getan ist. Ziemlich ernüchternd.
Was nicht im Kalender ist, passiert nicht
Sie mögen sagen: Nein, nein – ich habe alles im Griff, ich mache vieles, was nicht im Kalender steht. Super. Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie hätten alles im Kalender. Wieviel mehr Sie erreichen könnten. Wie oft Sie »Nein« sagen könnten zu irgendeiner vermeintlich eiligen Unterbrechung, weil Sie ja schon Ihre Wichtigkeiten geplant haben?
Ich rede nicht nur von Business-Verpflichtungen. Haben Sie ein wöchentliches Date mit Ihrer besseren Hälfte im Kalender? Oder was planen Sie dort, um Ihre Gesundheit auf Vordermann zu halten?
Genau solche Dinge fallen oft hintenüber: »Keine Zeit. Schatz, sicher verstehst du das. Das Meeting war einfach super wichtig.«
Planen mit Balance und Richtung
Das kann sicher mal passieren und der Kalender sollte auch nicht so propenvoll sein, dass keine Flexibilität mehr da ist. Meine Regel: rund 60 bis 70 Prozent planen – was im übrigen auch Blöcke von nichts tun, Energieübungen (darüber berichte ich im neuen Jahr) oder Recherche für einen Artikel mit einschließt – den Rest flexibel halten.
Planung hört sich einfacher an als es ist: Zuallererst muss man oder frau wissen, wo die Reise überhaupt hingeht. Ich rede hier auch nicht von dem täglichen Kram, der ansteht. Der ist relativ einfach zu planen.
Die richtig wichtigen Dinge, die Fortschritt bringen – im Job, in der Beziehung zu wichtigen Menschen (sei es beruflich oder privat), sind komplexer: Ziel definieren, in Einzelschritte herunter brechen und ja – planen. Dann fehlt noch eine kleine Zutat: Disziplin. Langweilig? Finde ich gar nicht, speziell, wenn es um wichtige Dinge geht. Ich möchte nämlich nicht in 10 Jahren zurück schauen und mir selber sagen: »Hätte ich doch bloß...«. Ich tippe mal, Sie auch nicht.
Mehr Details zum gibt es hier im Video. Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein ruhiges und fröhliches Weihnachtsfest – eine gute Zeit, die Wichtigkeiten im Leben intensiv zu spüren.
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